GLOSSAR

 

Akkomodation – Bei der Akkommodation passt sich die Augenlinse den unterschiedlichen Sehentfernungen an, sie ähnelt dem Autofokus einer Kamera. Die Brechkraft der Augenlinse wird immer so eingestellt, dass sich ein scharfes Bild auf der Netzhaut ergibt.

Balanced View Optics™ Technologie – Das patentierte Linsendesign der ReZoom® Multifokallinse stellt Kataraktpatienten ein optimiertes Gleichgewicht von Nah- und Fernsicht zur Verfügung. Durch das besondere Optikdesign wird das Licht auf mehrere Brennpunkte verteilt und eine weitgehende Unabhängigkeit von einer Brille ermöglicht, da Gegenstände in der Ferne, der Nähe und dem Bereich dazwischen scharf abgebildet werden.

Katarakt (Grauer Star) – Eine Trübung, die sich in der natürlichen Augenlinse oder ihrer Umhüllung entwickelt. Katarakte entwickeln sich in der Regel langsam und führen zu einer Beeinträchtigung des Sehens. Unbehandelt kann der Graue Star zur Erblindung führen.

Augenlinse – Die natürliche Augenlinse bündelt das einfallende Licht auf der Netzhaut. Zunächst ist die Linse transparent. Mit zunehmendem Alter kann sich jedoch eine Trübung (Katarakt, Grauer Star) einstellen.

Cornea (Hornhaut) – Der glasklare, transparente vordere Teil des Auges, der die Iris, Pupille und Vorderkammer überdeckt und für den Großteil der optischen Leistung des Auges sorgt. Zusammen mit der Augenlinse bricht die Hornhaut das Licht und bündelt es auf der Netzhaut. Die Hornaut trägt zur Gesamtbrechkraft des Auges zwar mehr bei, als die Augenlinse, im Gegensatz zu dieser ist sie jedoch starr und kann sich nicht auf unterschiedliche Entfernungen einstellen.

Halo Lichthof um helle Lichtquellen, der von manchen Patienten gesehen wird. Dieses Symptom kann nach dem Eingriff auftreten.

Hyperopie – auch als Weitsichtigkeit bekannt. Hyperopie ist ein Sehfehler, bei dem das Auge im Verhältnis zur Brechkraft der optischen Medien zu kurz ist. Die Augenlinse ist trotz Akkommodation nicht mehr in der Lage, nahe Gegenstände scharf abzubilden. In Extremfällen können sogar entfernte Gegenstände nicht scharf abgebildet werden.

Intraokularlinse – Künstliche Linse, die im Auge implantiert wird, um die natürliche Augenlinse zu ersetzen, nachdem diese wegen einer Katarakt oder aus anderen Gründen entfernt wurde. Die Intraokularlinse bleibt permanent im Auge.

Monofokallinse Eine Intraokularlinse, die eine gute Fernsicht - in einigen Fällen auch eine gute Sicht im mittleren Entfernungsbereich, ermöglicht. Das Sehen in die Nähe ist in der Regel nicht möglich. Nach dem Eingriff wird meist eine Nahbrille zum Lesen oder für andere Aufgaben in der Nähe erforderlich.

Multifokallinse Eine Intraokularlinse, die zur gleichzeitigen Fern- und Nahsicht entwickelt wurde. Manche Multifokallinsen stellen auch Brennpunkte im mittleren Entfernungsbereich bereit. Bei Multifokallinsen kann es zu optischen Phänomenen, wie einer erhöhten Blendempfindlichkeit oder nachts zu Lichthöfen um Lichtquellen kommen.

Myopie – auch als Kurzsichtigkeit bekannt. Bei der Myopie ist die Brechkraft des Auges zu stark oder der Augapfel zu lang. Typischerweise können Kurzsichtige in die Nähe gut sehen während entfernte Objekte nur verschwommen wahrgenommen werden.

Phakoemulsifikation – Verwendung von Ultraschall zur Verflüssigung des Linsenkerns, damit er sich leichter entfernen lässt.

Presbyopie – auch als Alters(weit)sichtigkeit bekannt.
Bei der Alterssichtigkeit verliert die natürliche Augenlinse zunehmend ihre Flexibilität. Dadurch vermindert sich die Fähigkeit des Auges, sich auf Gegenstände in der Nähe einzustellen. Bei den meisten Menschen stellen sich die ersten Anzeichen einer Alterssichtigkeit im Alter von über 40 Jahren ein. Meist wird dann das Tragen einer Lese- oder Gleitsichtbrille erforderlich.

Pupille Öffnung in der Iris des Auges, durch die das Licht in das Augeninnere einfallen kann. Ihr Durchmesser wechselt je nach Helligkeit des Lichts.

Sehnerv – Der Sehnerv verbindet das Auge mit dem Gehirn. Er überträgt die von der Netzhaut gebildeten Nervenimpulse an das Gehirn, das diese Impulse als Bilder interpretiert.

Netzhaut (Retina) – Eine lichtempfindliche Schicht aus Nervenzellen und Photorezeptoren im Augenhintergrund. Die Netzhaut wandelt Licht in Nervenimpulse um und sendet diese über den Sehnerv an das Gehirn, wo aus den Nervenimpulsen das gesehene Bild unserer Umgebung entsteht.

Sphärische Aberration (Aberratio) – Ein Abbildungsfehler, der aufgrund der höheren Randbrechkraft sphärischer Linsen entsteht.